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SPIELBERICHTE DER SAISON 2006/2007


Punktspiel am 25.03.2007 gegen TuS Hellersdorf


Ergebnis: 38:32 gewonnen (Hz 22:13)

Das war es nun, das letzte Saisonspiel 2006/2007. Es gelang zwar nicht, das Spiel so zu gestalten wie geplant, jedoch ging die "Tribüne" mit den Jungs und dem Trainer und die Jungs mit dem Trainer nach dem Spiel allzu hart ins Gericht. Noch am gleichen Abend bei der Analyse des Spiels wurde klar, woran es wirklich lag. Das wir am Ende mit nur 6 Toren vor gewannen, lag nicht am Einsatzplan - und dieser war so geplant und am Freitag zum Training bekannt gegeben worden, sondern an einer lange nicht mehr dagewesenen Abschlussschwäche aller Beteiligten. (Das soll hier nicht die Leistung des gegnerischen Keepers schmälern - der war schon richtig gut - insbesondere im Stellungsspiel)

Es lag an zu vielen Abspielfehlern, nicht gefangenen Bällen, unvorbereiteten Anspielversuchen an den Kreis und - nicht zu vergessen, an vielen aus einer inkonsequenten Abwehr im 1 gegen 1 resultierenden Gegentoren.

Das unser Team trotz Abschlussschwäche wieder 38 mal den Ball versenkt zeigt, dass die Jungs von TuS unserem Angriff auch diesmal, außer dem Torwart, nichts entgegenzusetzen hatte. Das clevere Ausspielen der Abwehr war über weite Strecken des Spiels gar nicht notwendig, da der einfache Doppelpass, der einfache Wackler genügte, die Jungs von TuS zu überwinden und frei zum Torwurf zu kommen. Die eigene Chance zu erkennen und zu nutzen ist nicht nur Ausbildungsschwerpunkt im C- Jugendalter, das stets torgefährliche agieren bildet auch die Grundlage im Zusammenspiel kommender Jahre.

Leider vernagelte der gegnerische Torwart insbesondere in der zweiten Hälfte seinen Kasten und viele, viele Fehlversuche unsererseits stärkten den Gegner und dessen Moral. So kämpften die, was das Zeug hielt. Wir hatten jedoch damit zu kämpfen, dass immer weniger gelang.

Die Verzweiflung darüber stand den Jungs ins Gesicht geschrieben. Der erhoffte Vorsprung - um locker und leicht ein paar Tricks zu versuchen, die man eben nur versucht, hat man sich ein sicheres Polster erspielt, war nicht zu machen. Trotz eines sicheren Sieges wollte denn auch keine wirkliche Freude aufkommen. Selbst dem verwandelten Kempa - standen zwei erfolglose Versuche gegenüber. Dabei haben wir allen Grund stolz auf die letzte Saison zu sein.

Als junger Jahrgang trennen uns genau zwei Tore (die freilich die Adler hätten werfen müssen) vom Landesmeistertitel. Das wir Punkten können, beweist auch die Anzahl der geworfenen Tore. Da stehen mal eben runde 100 Tore mehr bei uns auf der Habenseite als bei den Füchsen, die im direkten Vergleich mit 61:58 das Nachsehen hatten. Und da wir gerade bei Statistik sind - und warum auch nicht - :

Gäbe es ein Ranking bei dem nur die geworfenen Tore zählten, lägen wir hinter Hermsdorfs 1. Mannschaft auf Platz zwei in der gesamten C- Jugend. Hier unterliegen wir mit genau 6 Treffern und lassen ACB mit 75!! Treffern hinter uns!!

Erstmals haben wir nun die Möglichkeit, schon im April mit der Saisonnachbereitung zu beginnen. Vielleicht den ein oder anderen Pokal zu holen, mal über den Tellerrand zu schauen, und - und - und.

Ich wünsch uns jetzt schon viel Spaß dabei.

Jens Matlik


Punktspiel am 04.03.2007 gegen OSC Schöneberg-Friedenau II


Ergebnis: 38:32 gewonnen (HZ 15:17)

Im vorletzten Spiel der Saison trafen wir auf hochmotivierte Jungs, die in ihrem eigenen Spielbericht vom Hinspiel schrieben, ..."ein Spiel verloren, dass man gewinnen muss" ... .

Wie Neukölln und die Adler, legten sie sich deutlich mehr ins Zeug als noch beim Hinspiel. Konsequent nutzten die 92-er des Gegners ihre körperliche Stärke aus und suchten ihre Chance im 1 gegen 1.

Leider waren wir auch diesmal insbesondere in der Abwehr "Man gegen Man" zu inkonsequent. Die Schwachstelle einer 1:5- Abwehr, nämlich die allzu großen Tiefenräume, boten denn auch genügend Raum. Es dauerte eine geschlagene Halbzeit lang, bis wir uns darauf eingestellt hatten.

In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt ruckartig. Das Sinken und das Doppeln der Gegner funktionierte erheblich besser und wir erkämpften viele Bälle. Das noch in den letzten beiden Spielen kritikwürdige agieren in der ersten Welle hat sich erheblich verbessert.

Jonas, vor dem Einsatz vom Trainer auf das "Tore machen" eingeschworen, nahm sich und nutzte seine Chancen ausnahmslos und spielte erstmals wieder eine Halbzeit durch. So geschah es, dass wir aus einem zwei Tore Rückstand zur Halbzeit, einen 11 Tore Vorsprung erspielt haben.

Da uns der Sieg nun nicht mehr zu nehmen war, gab's dann auch wieder Training unter Wettkampfbedingungen. Sicher zum Leidwesen der Spieler, die gern einen Kantersieg hingelegt hätten. Es ist jedoch notwendig, dass jeder Spieler - insbesondere im Abwehrverband - jede Position sicher ausfüllen kann. Das hier noch erheblicher Nachhohlbedarf besteht, war leider sehr deutlich zu sehen. So kamen die Schöneberger noch auf 6 Tore ran. Am Ende ist jedoch zu loben, dass sich wieder alle mit mindestens einem Tor am Sieg beteiligt haben.

Im letzten Spiel geht's am Wochenende noch gegen den Lokalrivalen und momentanen Tabellenletzten TuS Hellersdorf. Können wir auch hier überzeugen, ist realistisch noch ein zweiter Platz in der Landesliga drin. Heißt auch, dass wir diese Saison mit übererfülltem Plan abschließen können.

Jens Matlik


Punktspiel am 04.03.2007 gegen PSV Tegel II


Ergebnis: 39:35 gewonnen (HZ16:17)

Auch wenn wir am Ende das Ziel, den Matchgewinn erreichten, fällt es mir sehr schwer, so euphorisch wie über die letzten Spiele zu berichten. Die gute Leistung der letzten beiden Spiele konnten wir nicht wiederholen.

Den ganzen Tag lang sinnierte der Trainer über die Ursachen. Kam so gegen 21:45 Uhr zu Hause an, schloss die Kamera an und zog sich das Spiel noch einmal rein und ärgerte sich ein drittes Mal.(Ein drittes Mal, weil unsere Männer mit ihrem Spiel am Abend den Abstieg perfekt gemacht haben - das war schon bitter). Auch wenn wir in der laufenden Rückrunde bisher nur das erste Spiel abgegeben haben, ist dies kein Grund "Starallüren" an den Tag zu legen. Mir fällt nicht anderes dazu ein, wenn man insbesondere im Rückzugsverhalten derart langsam agiert. Mir fällt nichts anderes dazu ein, wenn sich einzelne Spieler aus der ersten Welle raushalten. Da wird sich kollektiv über Schiedsrichterentscheidungen aufgeregt und mit Verweigerung reagiert. - Nach dem Motto :" Da siehst du mal du Schiri du, was passiert wenn du nicht pfeifst - Gegentor!! - Ooch wie ungerecht!!

Bald sind wir selbst im "schirifähigem" Alter - und hier ein Lob an Philipp Ummer - der bereits jetzt schon zur Pfeife greift - und dann kann jeder selbst erfahren, was es heißt, 50 Minuten am Stück permanent, stetig unter Kritik stehend, beschimpft und bewertet, die richtigen Entscheidungen in Bruchteilen von Sekunden treffen zu müssen. Nicht unerwähnt darf hier bleiben, dass das Publikum, die Bank, die Spieler "Es" natürlich ganz anders und auch viel besser gesehen haben wollen. Angekommen, im natürlichen, rebellischem Jugendalter, müssen wir unbedingt lernen, das es, - wenn zwei das Gleiche tun, es noch lange nicht das Selbe ist.

Wie wir wissen, haben zwei unserer B- Jungs - eben, weil sie die Entscheidungen des Schiris nicht anerkennen wollten und ihre eigene Meinung überschwänglich kundgetan haben, dies mit Rot + Spielsperre bezahlt. Mit ein Grund dafür, dass Linus am Samstag erstmalig als "C - Jugend- Erstler", beim älteren B- Jugendjahrgang aushelfen musste.

Und da sind wir auch schon beim Positiven. Linus agierte als RR - noch ein bisschen unsicher - aber trotzdem ausgezeichnet und half beim knappen, verdienten Sieg gegen ACB. Linus war es auch, der Christoph Halls Leistung im Hinspiel bei Tegel (Wir erinnern uns- Christoph erzielte seinerzeit 18 Tore) noch um Eines verbessern, also 19 x versenken konnte.

Christopher im Tor erhielt von Bernd Tobeck das Leistungsprädikat "Auswahlniveau". (und der muss es wissen, schließlich ist er selbst Auswahltrainer).

Den eingesetzten 94-ern gebührt ebenso Lob. Einsatzwille, Disziplin, Leistung - alles war vorbildlich. Insgesamt war zwar die Angriffsleistung nicht besonders hervorhebenswert, jedoch haben die Tegeler es dem Linus auch allzu einfach gemacht - so dass er sich Tor um Tor "nehmen" konnte - und so auch kaum ein wirksames Positionsspiel "erforderlich" war. Trotzdem Handball eine Mannschaftssportart ist, handelte Linus völlig korrekt, seine Chance zu suchen und zu nutzen. Auch blieb außer Tobias - niemand ohne Torerfolg.

Im nächsten, vorletzten Spiel der Saison, hoffe ich nun wieder eine konzentriert spielende, sich auf das wesentliche, nämlich das Spiel konzentrierende Mannschaft zu sehen. Auf dass wir in der Liga im Jahr 2007 weiterhin ungeschlagen bleiben!

Jens Matlik


Punktspiel am 24.02.2007 gegen Ajax Köpenick


Ergebnis: 29:24 gewonnen (HZ:12:10)

Mit diesem Ergebnis haben wir nun den Sack für diese Saison vorerst zugemacht. Die Punkte für die Oberligasaison 2007/2008 sind im Kasten.

Wir konnten zudem unter Beweis stellen, dass wir zu Recht auch das Hinspiel gewonnen hatten. Eine Lehrstunde in Sachen Täuschungsverhalten und Variabilität bot Linus dem begeisterten Publikum (natürlich vor allem den Gästen).

Der Trainer der B- Jugend von TMBW (Tabellenführer in der Landesliga) wähnte ein Oberligaspiel zu sehen und war voll des Lobes.

Das Rezept für dieses Spiel kann man getrost verraten.

1. Nicht nervös machen lassen,
2. Nicht von der produzierten Köpenicker Hektik anstecken lassen,
3. Diszipliniert agieren – bis zum Abpfiff.

Das Rezept – die Taktik ging voll auf. So fuhren wir einen verdienten Sieg ein. Immer wieder spielten wir die gegnerische Abwehr geschickt aus, fingen in der Abwehr die Bälle ab und agierten insbesondere auf den Außenpositionen ausgesprochen diszipliniert, um die Räume groß zu halten. Das hatte zwar zur Folge, dass es über links fast gar nicht zur Torchance kam, über rechts dafür jedoch mit 5 Toren belohnt wurde. Auch wenn Tim und Christoph Heiland auf dieser Position torlos blieben, trugen sie doch wesentlich zum Erfolg bei!

Nicht unerwähnt darf bleiben, dass die Gegner ausgesprochen ruppig agierten. Bis zur groben Unsportlichkeit, die völlig zu Recht mit einer direkten roten Karte bestraft wurde, war alles dabei. Schade, das muss nicht sein.

Falsch wäre es, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Wir konnten zwar die gute Leistung der Vorwoche bestätigen, es gilt jedoch sich weiter zu entwickeln. Nach vorn zu schauen. Am nächsten Wochenende empfangen wir zu Hause die Jungs der SG PSV/VfL Tegel, gegen die wir im Hinspiel nur ein Unentschieden erreichten. Einiges wollen wir da verbessern. Nicht nur das Ergebnis. Dazu aber mehr im Training.

Jens Matlik


Punktspiel am 17.02.2007 gegen SG Spandau Füchse II


Ergebnis: 42:31 gewonnen (HZ: 19:19)

Vor dem Spiel war dem Trainer etwas mulmig zu Mute. Können wir den Füchsen, die uns im Hinspiel mit 8 Toren besiegten, genug Paroli bieten? Wie wird sich auswirken, dass nun wieder Jaron, (als 94- er in Berlin schon jetzt kein Unbekannter mehr) bei den Füchsen mitwirkt? Sind wir in der Lage, die Fehler aus dem Hinspiel zu vermeiden?

Dabei hätte er schon am Freitag merken müssen, dass sein Team am Wochenende keiner wird bezwingen können. Nur die "Hallo, das Training hat begonnen - Liegestütze" waren nötig, alle zu vollstem Einsatz und Konzentration im Training zu bewegen. So begeistert wie der Landestrainer von "seiner" Handballklasse am Cubertin, deren Einsatzfreude und Disziplin, war auch das Trainergespann am Vorabend der "Fuchsjagd".

Auch wenn die Mannschaft einige Zeit brauchte, um ins Spiel zu finden, hatte der Trainer zu keiner Zeit Bedenken ob des Ausgangs des Spiels, als es denn erst einmal begonnen hatte. Die besseren, zwingenderen Chancen hatten wir. Wir kamen schneller zu Abschluss, standen hinten besser und lagen trotzdem auf Grund vergebener Chancen mit vier Treffern zurück. Ohne sich aufzugeben legte das Team Schippe um Schippe drauf und so hieß es zur Halbzeit 19:19.

Und damit nicht genug. Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Tor um Tor setzten wir uns ab, mehr und mehr fand auch unser Keeper ins Spiel. Während dessen wir immer sicherer wurden, agierten die Füchse immer glückloser. So sah dann der Spielmacher und Jüngste Fuchs völlig zu recht Rot. Leider - auch völlig zu Recht sah auch Tim Rot, der in seinem ersten Spiel in der Farben der Eintracht ansonsten gut agierte - und mit einem sehenswerten Tor belohnt wurde.

Einzelne Spieler hervorzuheben, auch wenn Linus und Christoph allein schon 30x den Ball im Fuchsnetz versenkten, wäre ungerecht. Eine besonders gute und geschlossene Mannschaftsleistung brachte diesen vollauf verdienten Matchgewinn und nun auch 3 Punktevorsprung zu den "Verfolgern". Nicht vergessen wollen wir, dass es nun gilt eine ebenso gute Leistung abzurufen, will man in Köpenick den Sack für diese Saison zu machen.

Weiter so, jetzt bloß nicht nachlassen!!

Jens Matlik


Punktspiel am 26.01.2007 gegen SC Siemensstadt


Ergebnis: 37:25 gewonnen (HZ: 15:10)

Wirklich viel ist über das Spiel ansich gegen Siemensstadt nicht zu berichten. Besonders war nur die angespannte Atmosphäre. Da sitzt das "Extrainergespann" auf der Tribüne, weigert sich das Kampfgericht zu übernehmen oder als Schiri einzuspringen – da, wie sollte es auch anders sein, kein angesetzter Schiri da war. Der Trainer des Gastgebers konnte auch niemanden sonst von der Heimtribüne überzeugen sich ans Kampfgericht zu setzen. So übernahmen wir, (Sven und Viola) diesen Job und der gegnerisch Trainer leitete das Spiel als Schiri, freilich nicht ohne sich vorher schon für seine Fehlentscheidungen zu entschuldigen. Die hielten sich jedoch in vertretbaren Grenzen und waren nur ausgesprochen wenig bis gar nicht zu kritisieren.

Den Eindruck den wir von der Halle und der angetroffenen Atmosphäre hatten so genau zu beschreiben macht durchaus Sinn, wenn man verstehen will, wie die Jungs von Siemensstadt agierten.

Ängstlich und verunsichert, daher sehr statisch und ohne erkennbaren Willen das Spiel zu gewinnen, ließen sie anfangs mit sich geschehen was scheinbar vorher schon als unausweichlich definiert worden war. Unser eigenes Spiel passte sich dem leider immer mehr an und so sah niemand ein wirklich schönes Spiel. Zumindest gilt das für die erste Halbzeit. In der Pause bemühten sich offensichtlich die Trainer beider Teams ihren Schützlingen eine etwas andere Spielweise ans Herz zu legen. So spielten die Siemensstädter torgefährlicher und wir schneller. Streckenweise sogar so schnell, dass es Chrissie Heiland im Angriff nicht bis zur Wechselbank schaffte. Da man nur im Angriff wechseln darf, zog sich die Wartezeit für Philipp Löprick schier endlos hin. Die angestaute Wut setzte Philipp in Torgefahr um, bewegte sich gut am Kreis und schloss sicher ab.

Abschließend stellen wir fest, dass 20:00 Uhr für eine C- Jugend eine ausgesprochen ungünstige Anwurfzeit ist. Die Konzentrationsfähigkeit geht gegen Null und so haken wir das Spiel besser ganz schnell ab!

Jens Matlik


Punktspiel am 14.01.2007 gegen SV Adler Berlin


Ergebnis: 32:27 gewonnen (HZ: 18:8)

Lange nicht mehr so nervös und unkonzentriert wie noch letzte Woche gegen TuS Neukölln begannen wir das Spiel gegen die Adler. Nur bis zum 3:3 hielten die Adler mit. Dann jedoch überzeugten wir durch eine sicher stehende Abwehr und cleverem Spiel im Angriff. So hieß es dann schnell 11:3!! Kaum technische Fehler, nur zwei Fehlpässe und insgesamt nur 8 Gegentore in der ersten Halbzeit zeugten vom sicheren Auftreten des Gastgebers.

In der Halbzeitpause rafften sich die Adler noch einmal auf und kämpften mit Beginn der zweiten Hälfte ohne jedoch den Rückstand verkürzen zu können. Bis zum 24:12 konnten wir sogar noch zwei Tore drauflegen. Die ersten zehn Minuten nutzte der Trainer um zu überschlagen, ob das Torverhältnis innerhalb dieser Saison noch mal wirklich wichtig wird - und entschied sich für "NEIN". (Die Gründe dafür kann der Interessierte beim Trainer erfragen) Folgerichtig gab`s eine Auszeit, in welcher das weitere Angriffspiel "gewissen Zwängen" unterworfen wurde. Das dies nötig ist, um sich zu verbessern, um dazuzulernen, wurde dann wohl allen deutlich.

So richtig funktionierte es nicht. Man spielte fortan unsicher, die Adler kamen zu einfachen Gegenstoßtoren und verkürzten schrittweise bis zum 28:24. Da noch 7 Minuten auf der Uhr waren, hoben wir die erwähnten Zwänge auf und sicherten am Ende den 5 Tore Abstand.

Nicht unerwähnt darf das besonders gute Spiel von Christoph Heiland und Leon bleiben. Die Zwei profitierten von den ausgesprochen guten Anspielen aus dem Rückraum und punkteten, was das Zeug hielt. Besonders Chrissi sollte das einen Schub geben, der schon lange nicht mehr 7 Tore auf der "Haben Seite" hatte. Durststrecke überstanden?

Den "Spieldurst" von Jonas konnten wir zwar noch nicht wirklich stillen, aber alte Weisheiten bleiben weise, auch wenn sie alt sind. Und so tut Übermut nur selten gut!!

Bleibt am Ende zu hoffen, dass es für unser Geburtstagskind (Steve) ein schönes Geburtstagsspiel war und dass wir für den "Rest" der Saison weiter erfolgreich bleiben.

Jens Matlik


Punktspiel am 14.01.2007 gegen TuS Neukölln


Ergebnis: 31:25 gewonnen (HZ: 14:11)

Wie erwartet hatten sich die Jungs aus Neukölln dieses Mal besser vorbereitet. Uns dagegen half das Neujahrsturnier. Wir gingen in Führung, und unsere Gegner waren während des gesamten Spieles nicht in der Lage uns in einen Rückstand zu zwingen. Zwar glichen sie insgesamt vier mal aus, Schlimmeres jedoch konnten wir immer wieder verhindern. Die neu formierte Abwehr funktionierte ausgesprochen gut. Der Angriff jedoch war geprägt von technischen Fehlern, Abschlussschwächen und teilweise stark hektischem Agieren.

Antagonistisch (unüberwindbar gegensätzlich) mutet es an, wenn der Trainer mit vollstem stimmlichen Einsatz "Ruhe" brüllt. Wir wollen ja schließlich nicht "ruhig", nicht "langsam", nicht "einschläfernd" spielen, sondern schnell, genau und überlegt handeln.

Trotz des Beherrschens einer Vielzahl von einfachen Varianten des Zusammenspiels in der Kleingruppe, wurde zu häufig der Torerfolg recht kompliziert über eine Unmenge von Stationen erzielt. . . . wurde versucht, nach dem Abfangen des Balles aus vollem Lauf einen Mitspieler anzuspielen, der ebenso in vollem Lauf, aber auch von zwei Gegnern bedrängt wurde.

Anfangs kam auch unser Chrissie Laube nicht ins Spiel, besserte sich jedoch und parierte dann zur Mitte der ersten Halbzeit auch wieder verloren geglaubte Bälle. Leider gelang dies Philipp nicht und so wechselten wir Mitte der zweiten Halbzeit wieder zurück. Was dann geschah war "Henning Fritz – verdächtig". An Chrissie war kein vorbeikommen mehr und so gab er unserem Angriff den nötigen Schub um wegzuziehen.

Bis auf 8 Tore marschierten wir nun weg und die Neuköllner gaben das Spiel verloren. So blieb dann doch noch Gelegenheit alle 94–er einzuwechseln, deren Abwehrarbeit durchweg zu loben war. Geschnuppert hat auch wieder Jonas. Hoffentlich bleibt`s nicht beim Schnuppern.

Jens Matlik


Neujahrsturnier am 07.01.2007


Ergebnis: Zweiter von 10

Ergebnis: Vor allem war es ein Mammutprogramm für alle Beteiligten. 135 Minuten Spielzeit verteilt auf 8 Stunden in der Halle waren schon sehr geeignet, ans Eingemachte zu müssen. Jedes Team hatte und nutzte die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Spielweisen einzustellen, sich optimal auf die Rückrunde innerhalb ihrer Ligen vorzubereiten. Aus unserer Sicht liefen die Spiele in der Reihenfolge wie folgt ab:

Lok Rangsdorf
Noch nicht fit und wach, aber auch deutlich unterlegen und dafür schon wieder ganz gut fürs erste Spiel im Jahr. BFC Preussen
Trotz einer ganz schlechten Leistung und fehlendem, nötigen Einsatz gewonnen!

OSG Fredersdorf
Standpauke verstanden, mit Biss agiert – schon viel besser und damit verdient gewonnen!

SV Eichstädt
Konzentriert begonnen, einer Kreisligamannschaft deutlich überlegen, Pause für Linus, Fietje und Chrissie Hall.

SG Hermsdorf
Schon wieder besser drauf als die Hermsdorfer und damit verdient, wenn auch knapp den Sieg erspielt.

Brandenburg 63
Unsicher, ein wenig verkrampft, mit vielen technischen Fehlern ein verdientes Unentschieden gerettet.

Stützpunkt Süd Überheblich, unkonzentriert, und als es dann plötzlich knapp wurde auch noch nervös mit Toren knapp gewonnen und an Ansehen verloren.

Grünheider SV
Was gegen den Stützpunkt Süd fehlte, war hier der Gewinner. Disziplin!

Unsere zweite Mannschaft
Der Trainer übte sich in Nachsicht. Es waren die letzten 15 Minuten des Turniers für unser Team und so sahen sie auch aus. Trotzdem - verdient gewonnen.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die gebotene, durchwachsene Leistung hoffen lässt, dass der dritte Platz in der Liga auch in der Rückrunde gehalten werden kann. Alle sollten bemerkt haben, dass man sich nun zu keiner Zeit mehr hängen lassen darf und dass, wenn diszipliniert und mit allem Einsatz gespielt wird, es für jedes Team schwer ist, uns zu bezwingen.

Von den Gästen gab`s durchweg Lob für Atmosphäre, reibungslosen Ablauf, Imbiss und sportlicher Qualität.

Alles in allem eine sehr gute, geschlossene Leistung der Aktiven, der Trainer, des Vereins, der Eltern.

Herzlichen Dank, Jens Matlik


Pokalspiel am 16.12.2006 gegen BfC Preussen


Ergebnis: 43:23 verloren

Gegen den Zweitplatzierten der Oberliga war eigentlich kein anderes Ergebnis zu erwarten. Schließlich sind die Jungs von Preussen uns ein ganzes Jahr an Ausbildung und Wachstum voraus. Trotzdem hielten wir zumindest die ersten 10 Minuten mit und punkteten gegen die überraschten Favoriten.

Leider riss dann bei uns der Faden und die Preussen zogen innerhalb von 4 Minuten mit 6 Toren weg. Der Schub nach vorn, nach einer genommenen Auszeit, hielt leider auch nicht sehr lang und so war schon zur Halbzeit (16:8) im Prinzip alles klar. Feststellen mussten wir denn auch, dass in der Oberliga etwas beherzter zu Werke gegangen wird.

Ungewohnt waren die vielen versteckten Fouls in der gegnerischen Abwehr, ungewohnt waren insgesamt 12 x 7-Meter Entscheidungen für uns, für die Preussen keiner, 2x 2Min- Strafen für die Preussen für uns keine. (Ein etwas konsequenterer Schiri hätte sicher auch mehr geben können/müssen).

Trotz eines deutlichen Ergebnisses funktionierte die Abwehr schon wieder etwas besser als noch vergangene Woche, trotz dieses Ergebnisses lief es im Angriff zeitweise ganz gut. Es fehlte insbesondere im Angriffsverhalten noch an einer gewissen Dynamik und deutlicherem Zug zum Tor. Auch das "Weiterspielen" z. Bsp. nach einem Wechsel, ist verbesserungswürdig.

Alles in Allem war es für uns eine Lehrstunde in Sachen Geschwindigkeit, Zusammenspiel beim Sperre/Absetzen, Absprachen in der Abwehr. Wertvoll wie ich meine.

Jens Matlik


Punktspiel am 10.12.2006 gegen SG Hermsdorf / Waidmannslust II


Ergebnis: 29:34 verloren (HZ: 11:15)

Das Spiel ging in der Abwehr verloren. Auch wenn wir am Anfang ausgesprochen glücklos im Angriff agierten und so die Hermsdorfer bis zum 2:8 wegziehen konnten - trotz ausreichender eigener Möglichkeiten - ging die Angriffsleistung – sagen wir mal – in Ordnung.

Es war sicher nicht die beste Angriffsleistung, die wir bislang zeigen konnten, mit Sicherheit jedoch auch nicht die schlechteste. Was Christoph Hall und Linus an Leistungsvermögen diesmal nicht ganz umsetzen konnten, glich Fietje mit einem besonders guten und vor allem bissig - kampfstarkem Tag wieder aus.

Um jedoch gegen einen Gegner wie Hermsdorf bestehen zu können, muss jeder seinen besten Tag erwischen. Der versierte Fachmann erkannte auch die Nachteile einer allzu offensiven 1:5 Abwehr gegen individuell starke Gegner. Die entstehenden Tiefenräume laden geradezu ein, im 1:1 bzw. 2:1 den Erfolg zu suchen. Genau das taten denn auch die Jungs aus Hermsdorf und waren leider viel zu oft damit erfolgreich. Da half dann nur eine etwas defensivere Einstellung und das Verdichten auf der Ballseite.

Auch wenn wir mit einer grandiosen Aufholjagd erstmals zum 18:18 ausgleichen und bis zum 27:28 dranbleiben konnten, versagten uns am Ende die Kräfte, fehlte eine gewisse Clevernis, lief es leider nicht rund genug, um dieses Match für uns zu entscheiden.

Eine ausführliche Videoanalyse soll helfen, es beim nächsten mal besser zu machen. Sehr deutlich war zu sehen, was so ganz und gar nicht klappen wollte und was erfolgreich war.

Diesmal wortwörtlich: s c h a u n m a m a l !!!

Jens Matlik


Punktspiel am 02.12.2006 gegen TuS Hellersdorf


Ergebnis:40:19 gewonnen

Das war sie nun, die Hinrunde der Saison 2006/2007. Mit einem 2 Punkte Vorsprung auf den Viertplazierten starten wir schon nächste Woche als Dritter in die Rückrunde. Und wieder beginnen wir mit dem wohl schwersten Gegner der Liga, der SG VfB Hermsdorf/Waidmannslust.

Das in den letzten Spielen Gesehene lässt aber hoffen, dass wir nun als Gastgeber besser in der Lage sind, gegenzuhalten oder sogar die Punkte zu Hause zu behalten. War doch mit jedem Spiel eine "kleine" Leistungssteigerung zu erkennen. So auch im letzten Spiel gegen den Lokalrivalen - TuS Hellersdorf 88. Auch wenn der Trainer insgesamt nicht ganz zufrieden war, konnten wir doch eindrucksvoll beweisen, wer sich besser entwickelt hat.

Ich erinnere mal an die Zeit in der D- Jugend. Die Spiele gegen TuS waren allesamt spannend bis zum Schuss, in der Quali 2004 haben wir sogar deutlich verloren. Davon war nun nichts mehr zu spüren. Obwohl der Gegner älter und damit auch körperlich überlegen war, konnten wir trotz eines nur begrenzt einsatzfähigen Linus und einem fehlenden Steve den Gegner sicher beherrschen und liefen zu keiner Zeit Gefahr, auch nur einen Punkt abzugeben.

Besonders eindrucksvoll agierte wiedereinmal Christopher Laube im Tor. Sehenswerte Abwehraktionen ließen die Jungs von TuS verzweifeln. Daran konnte auch ein Gesichtstreffer nichts ändern. Unverständlich blieb für alle Anwesenden warum der Schiri insgesamt drei Aktionen lang wartete bis er das Spiel unterbrach.

Und auch wenn das kritisieren des Schiris unterm Strich nichts bringt, waren doch wieder viele Entscheidungen unverständlich und nicht geeignet, den Lernprozess voranzutreiben. Insbesondere unser durchweg faires und korrektes - heißt regelgerechtes Abwehrverhalten, wurde vom Schiri nicht honoriert, sondern bestraft. So kam TuS zu Toren, die dem Schiri zuzuordnen waren, da dieser das regelgerechte Erkämpfen des Balles unsererseits nicht anerkannte und TuS so mehrere Anläufe für ein Tor bekam.

Wenn sich der Trainer am Rand trotz eines komfortablen Vorsprunges, trotz eines deutlichen Klassenunterschiedes ärgert, heißt das nicht, das wir schlecht gespielt haben, heißt das nicht, dass er nicht weiß, dass es schwer ist, trotz eines bereits gewonnen Spieles zu jederzeit konzentriert zu agieren. Er ist lediglich bemüht, dafür zu sorgen, dass wir uns bei jedem Spiel weiterentwickeln, Trainingsinhalte umsetzen um weiter zu den besten Teams Berlins zu zählen. So waren die Korrekturen diesmal völlig anderer Art als sonst, es ging um das Nutzen der Torchance, beobachten des Torwartes, Beinarbeit und Ballkontrolle. Kaum Stellungsspiel in der Abwehr, gar nicht im Angriff. Hier lief alles gut bis sehr gut.

Bis auf eine Vielzahl technischer Fehler (und die ärgern den Trainer nun mal ganz besonders) wurde wieder variantenreich agiert, und auch mal das Ein oder Andere ausprobiert. Die beiden 94-er (Tim Linkowitz und Christopher Matlik) gaben ihr Bestes und waren diesmal schon eine Stütze. Und das trotz der Doppelbelastung und einer völlig anderen Aufgabe innerhalb der Mannschaft. Beide hatten ja schon ein Spiel in den Beinen.

Vorher noch "die Macher" im Spiel, jetzt als Außen für Tempogegenstöße verantwortlich, haben beide sich im Spiel verbessert. Wurde Anfangs noch geprellt wie verrückt, wurde zur Mitte der zweiten Halbzeit der Ball schon schön schnell weitergespielt. Alles in allem ist der Trainer stolz auf sein Team, können die Eltern stolz auf ihre Jungs sein.

Bleibt mir für die Rückrunde nur noch zu sagen:
Weiter so, jetzt bloß nicht nachlassen!!

Jens Matlik


Punktspiel am 26.11.2006 gegen OSC Schöneberg-Friedenau II


Ergebnis: 45:32 (HZ 23:14)

45 geworfene Tore zeugen von einem starken Angriff, 32 Gegentore von einer schwachen Abwehr.

Die Videoanalyse ergab insgesamt 5 technische Fehler (Schritt, Fang, Zuspielfehler) in 50 Minuten. Der VfL Gummersbach brachte es im EHF Pokalfinale in der letzten viertel Stunde auf 8!!

Es wurde durchweg beherzt, im Positionsspiel variabel, im 1 gegen 1 trickreich und mit dem nötigen Selbstbewusstsein sowie Durchsetzungsvermögen agiert. Kurzum, im Spiel nach vorn wurde alles richtig gemacht. Eine super Leistung. In der Abwehr jedoch ließen wir viel zu viel zu. Auch wenn natürlich eine derart aggressive Abwehr gegen starke Individualisten schnell mal „alt“ aussieht, waren es eindeutig zu viele Einzelaktionen die dem Gegner gelangen. Das ist jedoch auch ein Ergebnis, eines ausgesprochen „angriffslastigen“ Trainings der letzten Wochen.

Leider konnte der Trainer nicht korrigierend eingreifen, da er ja diesmal selbst als Schiri ran musste. Auch hatte er alle Hände voll zu tun, die Jungs und den Trainer von OSC unsere Abwehr zu erläutern. Richtig ist, „Eine „Einzelbewachung“ ist verboten. Falsch ist, dass man nicht jeden Einzelnen bewachen darf (Das ganze nennt man dann Manndeckung). "Auch wenn die zurückgezogen – aber trotzdem noch in der Fernwurfzone geschieht.“

Mit diesem Spiel haben wir nun den dritten Platz ein wenig festigen können. Nächste Woche geht’s gegen den „Lokalrivalen“. Ich hoffe, wir sehen besser aus, als unsere 1. Männer im Spiel gegen Biesdorf.


Pokalspiel am 19.10.2006 gegen SG TMBW


Ergebnis:29:21 (HZ: 16:8 ) gewonnen

Eine Runde weiter!

Offensichtlich war es unnötig voller Ehrfurcht vor einem Oberligisten Spannung aufzubauen.

Von Beginn an bestimmten wir das Spiel, zogen gleich mal mit 3:0 weg und überraschten so die Jungs von TMBW. Verunsichert und wahrscheinlich daraus resultierend gabs beim Gegner Fehlabspiele und vergebene Chancen, bei uns jedoch erkämpfte Bälle und einfache Tore.

Noch vor dem Spiel diskutierte Fietje mit dem Trainer über seine neue Position als Rückraum Mitte. Glaubte er sich doch überfordert. In der Halbzeitpause war dies jedoch kein Thema mehr. Zwar muss sich Chrissie Hall erst noch an seinen „neuen Mitte“ gewöhnen, Linus jedoch kam damit ausgesprochen gut zurecht und punktete was das Zeug hielt. Torgefährlich von allen Positionen agierten wir immer sicherer und konnten sogar erst am Freitag zuvor gelerntes anwenden.

Zu sehen war dabei, dass es nun langsam aber sicher nötig wird, die einzelnen Auslösehandlungen anzusagen, damit wir nicht Gefahr laufen, dass diese wirkungslos verpuffen. Lob gabs von den Gästen, den beiden Schiris (J. Dannies und B. Tobeck, weil wiedereinmal keine regulären Schiris angesetzt waren) und anwesenden Trainern. Ein Blick aufs Spielprotokoll verrät zudem, dass im wesentlichen die 92-er der Gäste die Tore (11 von 21) erzielten. Mit Stolz können wir also verkünden:

Eine Runde Weiter!

Jens Matlik


(Tore: Linus/10; Chr.Hall/6, Chr. Heiland/4; Leon/1, Fietje/4, Philipp L./2, Steve/2)


7. Spieltag am 11.11.2006 gegen SG Polizei Tegel II


Ergebnis: 38:38 (HZ 21:24)

Mit 38 Toren gewinnt man normaler Weise ein Spiel. Und es sah bis kurz vor Schluß auch genau so aus. Obwohl wieder einmal körperlich unterlegen, als Gast auch nicht gerade mit Glück gesegnet, vermochten wir es, aus einem anfänglichen Rückstand (7:3) eine Halbzeitführung (21:24) herauszuspielen.

Trotz der vielen Tore stand die Abwehr gut und erkämpfte eine Menge Bälle. Mit dem wichtigen, nötigen und zu jederzeit vorhandenem Rückhalt von Christopher Laube im Tor war es uns immer wieder möglich, zu einfachen Toren zu kommen.

Auch funktionierte das Positionsspiel gut bis sehr gut - und so erarbeiteten wir uns Lücken in der gegnerischen Abwehr, die vor allem Chrissie Hall mit 18 Treffern konsequent nutzte. In den letzten 10 Minuten jedoch ließ die Konzentration stark nach. Wir konnten nun die doppelte Überzahl (90 Sekunden lang) nicht mehr nutzen und verloren am Ende einen Auswärtspunkt.

Betrachtet man die volle Bank beim PSV - der die Dritte und Zweite kurzerhand zusammengeschlossen hat,

§ einen kranken Fietje,
§ einen noch immer nicht fitten Jonas,
§ einen Christoph Hall, der vor dem Spiel schon über Schmerzen klagt,
§ insgesamt nur 8 Feldspieler,
war das gezeigte am Wochenende grandios, der Punkt mehr als verdient, und gewonnen statt verloren!

Jens Matlik


6. Spieltag am 05.11.2006 gegen KSV Ajax


Ergebnis: 24:23 gewonnen HZ: 12:13

Glücklich, jedoch nicht unverdient, konnten wir die Punkte gegen Ajax zu Hause behalten.

In einem besonders hart umkämpften Match behielten wir am Ende doch noch die Oberhand. Dabei haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Ein sehr gut aufgelegter gegnerischer Torwart brachte unsere Schützen schier zur Verzweiflung. Obwohl wir häufiger Torchancen hatten, zogen die Köpenicker auf 2:8 davon. Der Trainer war versucht, die Jungs in der dringend nötigen Auszeit an ihre Fähigkeiten zu erinnern und ihnen die nötige Ruhe zurückzugeben. Das gelang und nun trafen wir auch wieder, verunsicherten die Jungs von Ajax und kamen bis zur Halbzeit auf ein Tor heran.

Die Zweite Halbzeit konnten wir dann besser nutzen und bauten die gewonnene Führung auf vier Tore aus. Warum wir bei jedem Gegentreffer wieder den Faden verloren, war dem Trainergespann nicht so richtig klar. Immer wieder musste der Trainer die Jungs beruhigen. Das war Nervenkitzel pur. Nicht nur unsere Nerven lagen blank – auch die der Köpenicker. Der Schiri – hier ist Frank Wittmann eingesprungen, da wiedermal kein Schiri da war, hatte alle Hände voll zu tun und am Ende Bedenken, die zwei roten Karten gegen Köpenick zu vergeben – die jedoch verdient gewesen wären.

So wars Kampf, Krampf, Krampf und Kampf auf beiden Seiten. So rollt dann auch mal ein Bodenpass, von der Mittellinie ins Tor. Trotzdem gewannen wir gegen einen kompletten 92-er Jahrgang, der noch letztes Jahr gemeinsam mit den 91-ern Pokalsieger war, der Linus und Philipp mehr als einmal einfach aushob, der stoßend und haltend nicht gerade fair spielte und auch nach Spielschluß nicht anerkennen wollte, dass die „Kleinen“ ihnen den Schneid abgekauft haben.

Jens Matlik


5. Spieltag am 29.10.2006 gegen SG Spandau Füchse II


Ergebnis: 27:19 verloren, HZ: 13:12

Es war schon zum Beginn der Saison klar, dass wir es schwer haben werden, immer und zu jederzeit ein gutes Spiel abzuliefern. Schließlich sind wir keine Maschinen. So hätten einige zwischendurch eine Pause gebraucht, um sich das Spiel und seine Möglichkeiten von der Bank aus zu betrachten. Jonas hat diesmal mehr gefehlt, als sonst. Es gab zu viele vergebene Möglichkeiten, zu viele Torwürfe, die nicht hätten sein müssen, zu wenige "erste Wellen"!

Der Trainer schläft natürlich eine Nacht drüber, bevor er hier textet. Analysiert das Spiel, den Spielverlauf, die eigenen Möglichkeiten, die des Gegners. Also, in dieser Reihenfolge:

Die Eintracht steht vorbildlich in der Abwehr, läßt nichts zu und zieht auf 1:3 weg. Der Gegner reagiert, stellt um, kommt ran, Eintracht erkämpft 2 Tore vor, wird nachlässig, Gegner gleicht aus, wir wieder vor und so weiter, bis es dann die Füchse irgendwann einmal schaffen – dummerweise genau bis zur Halbzeit - Einen vor zu sein.

Den besseren Start erwischen die Füchse. Nun ziehen diese Zweie weg, wir wieder ran und so weiter bis zur 2Min.- Strafe für Fietje.- Die Füchse können die Überzahl nutzen und eine 3 Tore Führung auf eine fünf Tore Führung ausbauen. Für uns im völlig falschen Moment. Der Trainer reagiert mit einer Auszeit und die Aufholjagt beginnt erneut. Leider mit jetzt immer mehr Fehlversuchen und daraus resultierenden Gegentoren. Es gelingt, verkrampft und enttäuscht, der Eintracht fast gar nichts mehr, den Füchsen fast alles. Unterstützt durch eine weitere Zeitstrafe für Philipp bauen die Füchse die Führung auf zwischenzeitlich 9 Tore aus. Der eigenen Moral ist zu verdanken, dass wir doch noch auf achte verkürzen konnten.

Uns verstärken geht nicht wie wir wissen. Die Füchse jedoch haben beschlossen, nach dem Zusammenschluß mit Spandau, sich mit 92 –ern "aufzufrischen" und beherrschen so momentan die Liga. Diese haben auch mehr als die Hälfte (17 von 27- zu zweit-) der Tore für die Gastgeber erzielt. Wir haben – anders als erwartet, hier also gegen einen "älteren Jahrgang" gespielt, der sicher nicht umsonst ungeschlagen an der Tabellenspitze weilt.

Genau so sollten wir auch unsere eigene Leistung einstufen. Wir konnten die Füchse im eigenen Bau gehörig ärgern und wurden auf eigene Fehler hingewiesen. Dies ist jedoch für unsere Weiterentwicklung wichtig. Bei schwächeren Gegnern gut auszusehen, verklärt allzu schnell die Realität.

Die Abwehr stand gut bis sehr gut und war geeignet, auch schnelle, technisch sicherere Spieler zu verunsichern und zu Fehlern zu zwingen.

Wir werden die Zeit bis zum Rückspiel nutzen. Und dann schaun ma mal.

Jens Matlik


4. Spieltag am 22.10.2006 gegen SC Siemensstadt


Ergebnis: 42:22 gewonnen, HZ: 19:15

Nach einem durchwachsenen Start und einem damit einhergehenden Rückstand erarbeiteten wir uns durch das Umstellen in der Abwehr zunehmend mehr Torchancen. Die „Alt“- bekannten aus Siemensstadt verloren immer mehr den Spielfaden und rannten uns ab Mitte der ersten Halbzeit buchstäblich hinterher. Durch offensives Stören des Aufbaus der Siemensstädter unterliefen diesen technische Fehler zu Hauf, die uns dann zu einfachen Toren kommen ließen.

Schade war, dass es auch in diesem Spiel wieder eine unkonzentrierte und nachlässige Phase gab. Zum Ende der ersten Halbzeit sah man in der Abwehr eher nur zu als zu agieren.

Ein guter Start in die zweite Hälfte demotivierte die Jungs aus Siemensstadt und die daraus resultierenden immer häufiger werdenen technischen Fehler nutzten wir konsequent bis zum Schluß, um dieses mehr als deutliche und auch in dieser Höhe vollauf verdiente Ergebnis zu erzielen. So bekam auch Tim seine Einsatzzeit und alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Beide Torhüter waren super drauf, Philipp hielt sogar einen 7m und die Halle tobte.

Dass die Abwehr in der zweiten Hälfte einfach mal besser stand, beweist das für sich genommene Ergebnis: 23:7!!

Die Eltern, die Jungs der D1, die der C2, der B und die Mädels der A und der D boten nicht nur eine beeindruckende Kulisse sondern auch Trommeln, Rasseln, Klatschen und Jolen „vom Feinsten“. Dafür sich zu bedanken, mit einem „Schamkerl“, war uns dann in den letzten 15 sec. auch noch vergönnt.

- - Stoßen von links beginnend, - - - durchspielen bis rechts, - - - Übergang Leon, - - - Rückpass auf Linus, - - - Kempavorlage zurück auf Leon, - - - gefangen, - - - Wurf, - - - TOOOR - - -

Einfach ein genialer Abschluß. Da spielt es eher keine Rolle, dass der Schiri das Tor nicht gab, weil er meinte – „Der war abgestanden“.

Jens Matlik


3. Spieltag am 24.09.2006 gegen SV Adler Berlin


Ergebnis: 38:28 gewonnen

Ein Sieg musste her. Nicht nur weil Linus Geburtstag hatte, sondern auch, weil die direkten Konkurrenten alle samt gegen die Adler gewonnen hatten.

Zu Beginn erwischten wir auch den besseren Start und lagen schnell in Führung - nun ja, bis zum 4:2. Dann fanden die Adler besser ins Spiel, holten auf und zogen bis zum 11:7 davon. Eine Auszeit musste her um den Lauf der Adler zu unterbrechen und uns selbst an unsere Fähigkeiten zu erinnern. Der Lauf konnte gestoppt werden, wir arbeiteten konzentrierter und ließen dann so gut wie nichts mehr zu.

Bis zur Halbzeit hoben wir ab und die Adler sahen nur noch unsere Rücklichter. Grandios war das sehr gute Stellungsspiel in der 1:5 und schnelles Passspiel nach vorn sicherte uns einen komfortablen 6 Tore Vorsprung zur Halbzeit. 20:14 zur Halbzeit. Das heißt, nach der Flaute in Mitte der ersten Halbzeit, zogen wir mit 13:3 davon! In der Pause gab es die Aufgabe die zweite Halbzeit deutlicher zu gewinnen, also was fürs Konto zu tun. Leider verschliefen wir wieder den Beginn und die Adler konnten dann bis zum 20:25 auf Fünf Tore verkürzen. Näher jedoch kamn sie nicht mehr heran und wir bauten bis zm Schluß die Führung auf 10 Tore aus. So blieb sogar noch Zeit für einen Kempa!

Leider schlichen sich "Undiszipliniertheiten" ein, die ein noch deutlicheres Endergebnis verhinderten.

Außerdem gab es wieder druckloses Positionsspiel zu sehen. Daran müssen wir unbedingt arbeiten. Diesmal kamen auch beide Torhüter zum Einsatz. Beiden gebührt Lob für ihr Spiel. Erstmals versuchten auch beide die Abwehr durch das Hinweisen auf freistehende Gegner zu unterstützen. Das war für den Trainer eine sehr erfreuliche Tatsache. Auch in der Abwehr wird nun mehr und mehr "geredet". Sehr schön.

Auch Jonas war wieder mit dabei und ackerte was das Zeug hielt. Ein wenig fehlt ihm noch der Zug zum Tor, aber das ist auch nicht weiter verwunderlich. So eine lange Auszeit will erstmal verdaut sein.

Jens Matlik


2. Spieltag am 16.09.2006 gegen TuS Neukölln


Ergebnis: 42:31 gewonnen

Was geschieht, wenn man sich bemüht, genau umzusetzen was man sich vorgenommen hat, war eindrucksvoll zu sehen. Praktisch Chancenlos waren die Jungs aus Neukölln, die trotz erheblicher, körperlicher Überlegenheit, nie ins Spiel fanden. Und genau das war es auch, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Technisch sicher nicht auf allerhöchstem Niveau – aber eben wirkungsvoll! Und- wer wird denn allzu viel kritisieren, wenn die Einstellung stimmt und ausgesprochen diszipliniert agiert wird. Dass die Neuköllner immerhin 31 Tore warfen, lag an zwischenzeitlichen Unkonzentriertheiten in der Abwehr, der immer noch nicht optimalen Beinarbeit, nicht immer korrekter Abwehrhaltung sowie an zu vielen Fehlpässen. So gelang es uns erst Mitte der zweiten Halbzeit, den Sack endgültig zu zu machen. Zu spät – wie ich meine.

Nun aber genug der Kritik. Schließlich haben wir gewonnen und noch dazu in der Gesamttordifferenz wieder ein Plus vor der Zahl. Außerdem war`s – wie einige Zuschauer bemerkten,- „Was fürs Auge“. Ein gelungenes „Vorspiel“ zum Spiel der Männer, die sich nunmehr in der Verbandsliga etablieren wollen und ein tolles Lernergebnis der Spiele gegen unsere B- Jungs.

Da ich gerade beim Loben bin, die beiden Schiris von Narva waren einsame Klasse. Erst 15 Jahre und damit wohl eher nicht mit jahrelanger Erfahrung ausgestattet, leiteten sie das Spiel sehr souverän. Alle Achtung!

Jetzt geht’s aber erst mal in den „Adlerhorst“. Die Adler konnten bislang noch kein Spiel für sich entscheiden. Rufen wir am folgenden Wochenende die gleiche Leistung ab, dann könnte es passieren, dass das auch so bleibt.

Ein Wort noch zum Jonas: „Kopf hoch! – Es wird ganz sicher wieder werden!

Jens Matlik


1. Spieltag am 10.09.2006 gegen SG Hermsdorf/Waidmannslust II


Ergebnis: 29:36 verloren

Das erst Spiel der Saison, und dann auch noch gleich so ein schweres. In einer sportlich wunderbaren Atmosphäre trafen wir auf "alte" Bekannte und spielten wie immer knapp - auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt.

Zwei Minuten Unkonzentriertheit in der ersten Halbzeit, zwei in der zweiten, ließen die Hermsdorfer Jungs "davonziehen" und dieses Ergebnis erzielen. Ansonsten verlief das Spiel ausgeglichen, jedoch mit dem glücklicheren Händchen für den Gastgeber. Prallte mal ein Ball ab, landete er grundsätzlich in den Händen der Hermsdorfer. Landete er bei uns, standen wir prompt auf der Linie.

Natürlich verliert man nicht, wenn alles gut war. Insbesondere in den o.g. Minuten der ersten und zweiten Halbzeit, agierten wir ohne Druck und waren im Abwehrverhalten zu nachlässig. Der Gegner muss eben nicht nur im Angriff, sondern auch aus der Abwehr heraus unter Druck gesetzt werden. Auch war der Torwart zu leise - und die Absprachen in der Abwehr zu wenig.

Dabei setzt gerade das "Sich gegenseitig ANRUFEN, ANFEUERN, HINWEISEN" - wichtige Ressourcen frei! Beherzigt man das, insbesondere im nächsten Spiel, sollte es besser laufen.

Jens Matlik


Turnier beim PSV Tegel am 03.09.2006


Ergebnis: 6. Platz (von 7)
Mit dabei waren: Christopher Laube, Fietje, Christoph Hall, Linus, Christoph Heiland, Philipp Löprick, Leon-Ty, Steve, Christopher Matlik, (nur für 2x 7m dabei: Jonas)

Wie schon vor zwei Jahren, beim Günter Wöllner Gedenkturnier beim PSV, als wir als junger Jahrgang antraten, so war auch diesmal von vornherein klar, dass wir hier keinen Blumentopf gewinnen würden. Schließlich trafen wir auf 4 Oberligisten, einer Sportschulenauswahl und auf einen direkten Ligakonkurrenten.

Warum wir allerdings im ersten Spiel gegen besagte Sportschulenauswahl einen 5 Tore- Vorsprung wieder abgaben, bleibt weiter ein Rätsel. Insbesondere das Angriffsverhalten war verkrampft und drucklos. Sicher lag das am Bemühen Aller, das im Trainingslager gelernte in die Tat umzusetzen. Da vergisst man leicht, dass außer Kreuzen, Einlaufen und Übergang, auch das "Tore werfen" zum Spiel dazugehört. Insbesondere Chrissie Hall hatte "Ladehemmung".

Das ist aber, nach einer fast schlaflosen, analytischen Nacht des Trainers auch nicht verwunderlich - betrachtet man die Trainingsinhalte des Trainingslagers, und der letzten vier Einheiten. Wie schon in den letzten Jahren diente das Trainingslager dazu, etwas Neues, grundlegend einzustudieren. Das im Spiel anzuwenden und kreativ umzusetzen ist Sache innerhalb der Saison. So wurde denn das Spiel langsam - schrittweise besser und fand seinen Höhepunkt in einem beachtlichen Ergebnis gegen den Oberligisten OSC - Friedenau dem wir mit nur 5 Toren unterlagen. Abschließen konnten wir denn auch mit einem versöhnliches Ergebnis gegen den direkten Ligakonkurrenten PSV Tegel 2. Wir gewannen zwar knapp mit 3 Toren aber gewonnen ist gewonnen. Da dies das letzte Spiel des Turniers war, spielten wir vor vollen Rängen und jeder konnte sehen, was das gesamte Turnier jedem Einzelnen abverlangt hatte. Alle waren stehen KO. Und das ist nach 144 Minuten Spielzeit auch kein Wunder.

Bleibt zu konstatieren, dass dieses Turnier bitter nötig war, um nicht erst im ersten Ligaspiel gegen Hermsdorf festzustellen, wo`s noch hackt. So kann der Trainer das 1 : 1 Verhalten noch einmal auf die Tagesordnung setzen und den "Staub" von der vorhandenen Torgefährlichkeit des Einzelnen sowie dem schnellen, einfachen Doppelpassspiel wischen.

Jens Matlik

Platzierung Total:
1. VfL Potsdam 1
2. PSV Tegel 1
3. OSC Schöneberg / Friedenau
4. Lok Rangsdorf
5. VfL Potsdam 2
6. SC Eintracht Berlin
7. PSV Tegel 2

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